Produkt: Presssack


Über 100 Jahre stellen wir Presssack selbst her. Seit vier Generationen kümmern wir uns um beste Qualität.

Beim Presssack unterscheidet man auch schon seit über hundert Jahren die drei Sorten, wobei früher hauptsächlich der hausmacher und der schwarze Presssack verkauft wurden. Der weiße Presssack (also gepökelt) war früher nicht so bekannt.

Verkäuferin in der ersten Filiale am Färbergraben

Verkäuferin in der ersten Filiale am Färbergraben

Was die Blut- und Leberwürste im Winter sind, das ist der Presssack im Sommer: das beliebte Produkt für die Brotzeit im Biergarten. Seit über hundert Jahren wird es bei vinzenzmurr hergestellt. Es ist ein sehr natürliches Produkt, da hier außer Fleisch – in erster Linie Backen, Brühe und beim schwarzen Presssack Blut – nichts hinzugefügt wird. Naturgewürze wie Salz, Pfeffer und Majoran sorgen für die entsprechende Würze.

Die Backen sind beim Schwein das Fleischteil, das den intensivsten Eigengeschmack hat. Dieses Fleisch – direkt nach der Schlachtung im dem Kessel gekocht – ist unglaublich geschmacksintensiv, so dass es hier kaum Gewürze braucht. Ein echtes Geschmackserlebnis!

Die Herstellung ist über die hundert Jahre kaum verändert worden. Die Schweineköpfe werden im Ganzen direkt nach der Schlachtung gekocht, dann heiß „ausgebrochen“. Das heißt von Hand wird vom warmen Schweinekopf Fleisch, Knochen und Knorpel getrennt. Dieses Fleisch wird nach seinen Bestandteilen getrennt und für die Rezeptur – je nach dunkel oder hell – für schwarzen oder weißen Presssack verwendet. Presssack ist eine sogenannte Kochwurst. Es wird also das Fleisch zuerst gekocht, dann mit Brühe oder Blut versetzt und abgefüllt, dann wird es noch einmal gebrüht. Beim Abkühlen bekommt der Presssack seine schnittfeste Konsistenz.

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